Veröffentlicht in Wichtelgeschichten

Riether Herbstwichtel

Bei diesem wunderbaren Wetter sitzt die ganze Herbstwichtel-Bande im Garten und lässt sich die Sonne auf die teilweise doch sehr dicken Bäuche scheinen:

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Der Apfelwichtel

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Der Birnenwichtel

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Der Steinpilzwichtel

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Der Fliegenpilzwichtel

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Der Kürbiswichtel

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Und noch ein Kürbiswichtel

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Schlafwichtel mit Lavendelfüllung

Ich gebe zu, dieser Wichtel ist nicht so, wie meine sonst üblichen Wichtel. Dieser Wichtel ist ein richtiger Kinderwichtel, er soll beim Einschlafen helfen, gute Träume schicken und die schlechten vertreiben.

Dies ist eine besonders leicht nachzubastelnde Wichtelvariante, die ausnehmend gut duftet.

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Material – gibt es alles bei Efco:

  • Filzplatte 1 mm in weiß und blau
  • Farblich passendes Stickgarn
  • beidseitig klebendes Bügelvlies
  • Holzkopf 40 mm Durchmesser
  • Getrocknete Lavendelblüten
  • Filzstreuteil Stern
  • Etwas Füllwatte
  • Kleine Dekosteinchen als Gewicht im Körper
  • Pfeifenputzerdraht in beige
  • Silikonkleber
  • Haushaltstrichter
  • Löffel
  • Schere
  • Seitenschneider

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Einen ca. 20 cm großen Kreis sowie einen Viertelkreis für die Mütze aus dem blauen Filz ausschneiden. Einen Streifen weißen Filz zu schneiden, das Bügelvlies in der gleichen Größe zuschneiden und auf den Filz aufbügeln. Schutzpapier noch nicht abziehen.

Zuerst werden nämlich locker per Hand die Sterne ausgeschnitten. Dazu erst einen Filzkreis schneiden und dann die Zacken für die Sterne schneiden. Nun das Schutzpapier entfernen und die Sterne auf den blauen Filz aufbügeln.

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Mützennaht zunähen. Den Körper rundherum mit Garn einfassen und zu einem Beutel zusammenziehen. Zuerst einige Dekosteine einfüllen, dann etwas Füllwatte und nun mit dem Lavendel auffüllen. Zuletzt noch etwas Füllwatte hinein, den „Beutel“ zusammenziehen und vernähen und fertig ist der duftende Wichtelkörper.

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Nun mit Pfeifenputzerdraht den Hals und die „Arme“ biegen und festnähen.

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Weil aber die Arme bei dem großen Wichtel so piepselig aussehen, habe ich sie bis auf die Aufhängung zurückgeschnitten. Jetzt den Sternenkragen auflegen und den Kopf mit etwas Kleber auf den Hals aufschieben. Zuletzt wird nur noch die Mütze angeklebt. Schon ist der Schlafwichtel fertig. Jedes Mal vor dem Einschlafen etwas drücken, damit die ätherischen Öle aktiviert werden. Einfach neben das Bett stellen und träumen.

 

 

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Projekt Wandmosaik

Manchmal gibt es Tage, da muss ich einfach nur mal was für mich machen. Keine Workshops vorbereiten, keine Wichtel nähen und auch keine Bastelmaterialien ausprobieren – einfach nur mal eine Idee, die schon lange im Kopf herumschwirrt verwirklichen.

Eine solchen, schon jahrelang reifende Idee ist ein blumiges Wandmosaik am der Werkstatt. Trotz unbeständigen Wetters und keinem genauen Plan habe ich einfach mal angefangen.

Es macht total viel Spaß und ist sehr entspannend. Hier seht ihr die ersten 5 Blüten – jetzt fehlt mir Material🙂

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Kleine Tipps für Nachprobierer: Ich habe direkt auf die Wand gearbeitet. Wie ihr seht ist das der typische DDR-Wandputz nur weiß überpinselt. Ich habe zum festkleben der einzelnen Elemente Flexkleber genutzt. Auch zum Verfugen habe ich Flexfuge verarbeitet.


Mischung: Ignoriert die Angaben auf der Verpackung. Wollt ihr schwere Glasteile aufkleben, muss der Kleber fester als normalerweise sein. Er ist ganz gut, wenn er fast bröselig ist – aber eben nur fast.

Ähnlich ist es beim Fugenmörtel. Hier habe ich die Konsistenz soweit verdickt, dass die Fugenmasse knetbar war.
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Legt die Motive schon auf einen Deckel  vor und klebt dann mit dem Kleber jedes Teil einzeln an. Nach einer Trocknungsnacht drückt ihr die frisch angemischte Fugenknete dann fest in die Zwischenräume.

Anschließend mit einem nassen Schwamm die Oberfläche glatt reiben, überstehendes Material verreiben und dann mit einem trockenen Microfasertuch die Steine vom Zementschleier säubern – alles in einem Arbeitsschritt. Eventuell mal kurz anziehen lassen – hängt von der Luftfeuchtigkeit ab.

Ein sonniger, nicht zu warmer Tag mit etwas Wind ist ideal.

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Stoffdruck: Hippie-Armband aus einem alten T-Shirt

Ich kreiere zwar mit Hingabe Schmuckstücke, allerdings trage ich meist nur Armbänder. Die liebe ich einfach. Also mal ehrlich – könnt ihr euch einen Sommer ohne Armbänder vorstellen?

Heute habe ich eine schnelle Bastelidee mit alten T-Shirts, toller Stofffarbe und einfach nur geilen Stoffstempeln im Indienlook – also ideal für ein cooles Hippie-Outfit.

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Ihr braucht:
1 altes T-Shirt
Schneidmatte
Alulineal
Stofffarbe von Plaid: Fabric Creations hier in den Farben marigold, lime, wine
Stoffstempel von Plaid – gibt es beides bei Efco
6 mm Endkappen mit Regulationskettchen (bei Bedarf – also noch mehr Stränge – auch größer)
Rollschneider
Schwämmchen
Deckel für die Farbe
Plastikunterlage
Klebestreifen
Schmuckkleber
Perlen mit 2 mm Lochung

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T-Shirt glatt auf die Schneidunterlage leben und zwei ca. 1 cm breite Streifen in der doppelten Handgelenkstlänge abschneiden.

Die Streifen der Länge nach auf die Unterlage legen und an den Enden mit einem Klebestreifen fixieren.

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Stofffarbe auf den Deckel geben und mit dem Schwämmchen auf die Stoffstreifen verteilen. Seite wechseln und gut trocknen lassen.

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Nun die Kontrastfarbe mit dem Schwämmchen auf den Stempel auftragen und ebenfalls auf die Stoffstreifen stempeln – auch von zwei Seiten.

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Alles gut trocknen lassen. Und nach 24 Stunden Trocknungszeit mit einem Bügeleisen und der dem Stoff angepassten Temperatur bügelnd fixieren.

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Hier wird meine Arbeit von Krümmel kontrolliert.

Titel_Kette
Abschließend werden die Perlen vorsichtig aufgeschoben, die Größe noch mal kontrolliert und die Enden mit Schmuckkleber in die Endkappen verklebt. Armband doppelt um das Handgelenk wickeln. Je nach Länge, kann das Armband auch als Kette getragen werden. Es können zudem noch geflochtene Bänder mit eingearbeitet werden.

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„Filz“-Stifte

Ich liebe diese Filzstifte. Sie sind schnell gefilzt und liegen beim Schreiben super in der Hand. Daher zeige ich euch heute, wie ihr sie selber machen könnt.

Ihr braucht dazu:

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Merinofilz in beliebigen Farben – super um Reste zu verbrauchen
einen ganz einfachen Kugelschreiber bei dem die Mine nicht herausgedrückt wird
Plastikschlauch von ca. 1 cm Durchmesser
Olivenseife
Schüssel
Wassersprenger
Handtuch
Bambusmatte als Unterlage

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Ihr zupft aus dem Strang einige Wollfasern und legt sie horizontal auf die Unterlage. Möchtet Ihr ein langes „Schwänzchen“ so legt das gesondert auf. Legt nun einige Wollfasern vertikal auf die Mitte.

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Benässt nun den ausgelegten Filz mit warmen Wasser und drückt die Wollfasern mit seifigen Händen flach auf die Unterlage. Jetzt nehmt ihr den Schlauch und rollt ihn in den nassen Filz ein. Ein Stückchen sollte noch herausschauen. Rollt die Filzrolle nun ganz vorsichtig bis der Filz etwas fester geworden ist. Dann zieht ihr den Schlauch vorsichtig raus …

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… und den Kugelschreiber hinein – natürlich noch ein Stückchen weiter, so dass man den Kuli fast nicht mehr sehen kann. Weiter rollen, bis der Filz ganz fest geworden ist. Manchmal rutschen ein paar Fasern vor die Kulimine – die schneidet ihr mit einer spitzen Schere einfach weg.

Abschließend auswaschen, mit etwas Essig ausspülen und trocknen lassen.

 

 

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Schmuckschiff

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Material:
Reliefco 300 superharte Gießmasse
Moosgummi, weiß
Baumwollspitze
Baumwollstoffrest – hier Oaki Doki
Baumwollgarn
Decopatch-Kleber
teilbares Plastikei, ca. 16 cm
teilbares Plastikei, ca. 10 cm
Buchenrundholzstab, ∅ ca. 6 mm
Borstenpinsel
Flachpinsel
Klebeband
Etwas Sand & kleine Steine (Gewicht)
Acrylfarbe in weiß, pink
Glas mit etwas Speiseöl
Silikonkleber
Pappring als Halterung
Gipsbecher
Schmirgelpapier
alter Löffel
Schwämmchen
Lochzange
Sticknadel

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Buchenrundholzstab auf ca. 26 cm ablängen und weiß anmalen. Die große Eihälfte gleichmäßig mit etwas Pflanzenöl einstreichen undauf den Pappring positionieren. Den Gipsbecher mit etwas Wasser und einen guten Klecks Acrylfarbe pink füllen und umrühren. Jetzt löffelweise Reliefco einfüllen – bis ein Berg aus dem Wasser ragt. Nun umrühren – nicht zu wild sonst entstehen zuviele Bläschen.

Ich mische immer nach Gefühl. Für diese Arbeit benötige ich eine Konstistens ungefähr wie Rührteig – also nicht zu dünn. Ist die richtige Konstistenz erreicht, den Gipsbecher ein paarmal fest aufklopfen, damit die ersten Luftblasen hochsteigen.

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Masse vorstichtig einfüllen. Bitte nicht ganz bis zum Rand hoch – da kommt ja noch das andere Ei hinein und verdrängt wieder Masse. Wieder aufklopfen und die Luftbläschen eventuell mit der Nadel aufstechen.

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Nun die kleine Eihälfte im hinteren Bereich vorsichtig versenken, mit Stein und Sand (mit dem Löffel einfüllen) beschweren, gerade ausrichten und mit Klebeband fixieren. Den Mast ebenfalls in die noch weiche Masse drücken und mit Klebeband fixieren.

Nun alles gut aushärten lassen. Das wird richtig warm. Kühlt es sich wieder ab, kann entformt werden. Dazu die Form leicht dehnen (das geht bei der Größe ein bischen) umdrehen und auf die Hand klopfen. Meist kommt die Form dann schon heraus. Ziert sie sich, vorsichtig auf die Tischkante klopfen.

Nun die Kanten mit Schmirgelpapier glätten. Reliefco ist so fest, ich bearbeite das sogar mit meiner Dreieckschleifmaschine. Kippelt das Schiff, dann schleift Ihr unten ganz einfach eine kleine flache Standfläche.

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Jetzt das Schwämmchen mit etwas weißer Farbe benetzen und über das Schiffsdeck wischen. Den Innenbereich mit etwas dunklerer Farbe als der Schiffsrumpf ist,  anstreichen. Alles gut trocknen lassen.

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Moosgummistreifen dünn aber gleichmäßig (vor allem bis in die Ecken) mit decopatch-Kleber  von beiden Seiten bestreichen und den Stoff blasenfrei aufkleben.

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Segel nach eigenem Ermessen zuschneiden. die Schnittkanten mit dem Schwämmchen und dem Grundton Pink einfärben. Baumwollspitze aufkleben, Segel und Fahne oben und unten lochen. Nun die Teile am Mast befestigen und die Knoten mit etwas Kleber sichern.

Und weil so sooo viel Spaß macht, habe ich gleich noch ein paar gemacht.

 

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Mein neues Lieblingsstück: Designrucksack aus Korkstoff

Der muss demnächst überall mit hin! Diesen Rucksack habe ich mir aus Korkstoff-Resten genäht. Ich habe mich gegen den klassischen Binderucksack entschieden und durch einen ovalen Boden einen breiteren Rucksack genäht, in dem ich locker Bücher oder einen Ordner unterbringen kann. Geschlossen wird er mit magnetischen Druckknöpfen.

Die Schulterriemen waren tricky, bedingt durch die Schnallen etwas schmal und weil ich wie gesagt nur noch Reste hatte eigentlich zu kurz. Also ansetzen und mit Zickzack eine dekorative Sicherungsnaht genäht. Mal sehen, wie sie sich im Alltag bewähren, ebentuell werde ich sie „aufpolstern“.

Innen ist die Tasche gefüttert und mit eine verschließbaren Minitasche für den Geldbeutel und einem Karabiner für den Autoschlüssel ausgestattet. Die suche ich sonst immer in den Tiefen meiner bisherigen Rucksäcke🙂

Prunkstück ist eine mit Perlen bestickte Applikation, die noch in einer Ecke des Nähschranks auf einen Einsatz wartete.

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Korkstoff glamourös: City-Bag

Noch mal Korkstoff – noch mal Ki Sign Folie und Brillies. Für die City-Tour mit der besten Freundin.

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Material von Efco:
2 x. Korkstoff Mosaic, 45 x 35 cm
Stencils, Girl
Ki-Sign Bügeltransfer Bogen METALLIC, Hot Fix, Rot
Fashion Brillies, Hot Fix Herz
Fashion Brillies, Hot Fix rund, Hologramm
Oaki-Doki Stoff nach Wahl
FolkArt Farbe metallic, rot, türkis
Korkperlen 20 mm
Rohholzperlen 15 mm
Rohholzperlen 10 mm
Pinsel
Jutekordel
Schwämmchen
Spitze Schere
Stoffschere
Als Tragegurt auch möglich: Korkband flach, 10 mm

Sonst noch:
Stanzösen ca. 7 mm Durchmesser
Farblich passende Baumwollkordel
Nähgarn in hellbraun
Nähmaschine
kip Tapetenband 309
Alter Joghurtdeckel zum Farbenmischen
Büroklammern
Holzspieß

Schnittschema_City_Bag

Schnittmuster nach dem Schema erstellen und Korkstoff und Baumwollstoff entsprechend zuschneiden.

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Schablone rundherum festkleben, mit dem Schwämmchen Farbe aufnehmen und das Motiv damit betupfen. Sofort nach dem Auftag die Schablonen entfernen und gleich mit Wasser und einem kleinen Schwamm wieder säubern. Auf einem Küchentuch liegend trocknen lassen.

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Die Ki-Sign Bügeltransfer hat eine Schutzfolie, die man als solche erst mal nicht erkennt. Es ist immer die buntere Seite. Das heißt, dass die matte Seite aufgebügelt wird und nach der kompletten Auskühlung kann diese dicke Schutzfolie abgezogen werden.

Motiv seitenverkehrt aufzeichnen und mit einer spitzen Schere ausschneiden.Element mit der matten Seite nach unten auf den Korkstoff gelegt. Brillies mit der Klebeseite nach unten ebenfalls auf den Korkstoff legen. Bügeleisen auf Stufe 2 erhitzen (kein Dampf), Backpapier darüberlegen und ca. 20 Sekunden mit leichtem Druck aufbügeln. Gut abkühlen lassen.

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Schutzfolie vorsichtig abziehen.

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Acu hier wird jetzt genäht. Ihr kennt Eure Maschine sicherlich am besten. Ich habe eine 80er Universalnadel genommen, aber die Stichlänge auf 4 gestellt (fast das längste). Kürzerer Abstände würden den Stoff zu sehr schwächen – an einigen Stellen passiert das schon beim Arbeiten.

Seitennähte und Unternaht schließen, dabei den Eckwinkel auslassen.

Tipp: Auch wenn der Korkstoff die Nutzung einer Stecknadel weniger übel nimmt, als man vermutet. Gerade Strecken lassen sich bestens mit Büroklammern feststecken.

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Nun den Stoff auseinander ziehen, Naht auf Naht legen und die Eckwinkel zusammennähen. Das Futter genauso nähen. Dabei an der Seite eine ca. 10 cm lange Krempellücke lassen, diese wird später zusammengenäht.

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City-Bag umkrempeln, mit einer Pinselstielspitze vorsichtig die Ecken ausformen, Innenfutter nicht krempeln und nun die Teile rechts auf rechts zusammenheften und rundherum nähen.

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Korkteil durch die Öffnung herauskrempeln, alles glatt ziehen, Krempelöffnung zunähen, den Korkstoff nach ca. 3 cm innen umklappen und noch mal rundherum absteppen. 4 Stanzösen  – zwei auf jeder Seite – in den Rand einstanzen. Jeweils ca. 80 cm Baumwollkordel oder Korkband zuschneiden, durch die Ösen schieben und festknoten.

Jetzt mit der Metallfarbe noch einige Holzperlen auf den Holzspieß aufstecken, anmalen und gut trocknen lassen. Ca. 30 cm  Jutekordel abscheiden und einen festen Knoten machen. Nun wie folgt fädeln: 15er Holzkugel, von hinten durch die hintere Öse (rechts), von innen durch die vordere Öse, nun bemalte Holzperlen und Korkperlen nach Wunsch fädeln und durch einen Knoten sichern.

Für die zweite Kugelkette wieder einen Knoten machen, durch die schon vorhanden rückwärtige Perle fädeln, dann wie gehabt durch die Ösen und nach Belieben weitere Holz- und Korkperlen auffädeln und mit einem Knoten sichern. Damit kann man die Tasche schnell zuziehen und gegen ungewolltes Öffnen sichern. Perlenketten können auch auf beiden Seiten durch die Ösen gezogen werden.

 

 

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Korkstoff meets K-Sign: Piraten-Sportbeutel

Immer, wenn ich ein neues Material zwischen die Finger bekomme, probiere ich alles mögliche damit aus. In diesem Fall habe ich Korkstoff mit K-Sign- Folie kombiniert. Herausgekommen ist ein robuster Sportbeutel für zukünftige Takelagenkletterer:

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Material von Efco:
2 x. Korkstoff Stripes, 45 x 35 cm
Stencils, Pirat
Ki-Sign Bügeltransfer Bogen FASHION, Hot Fix, Schotte
Ki-Sign Bügeltransfer Bogen FASHION, Hot Fix, Leder
passende  Acrylfarben, hier Martha Stewart
Schwämmchen
Spitze Schere
Stoffschere

Sonst noch:
Einfacher Baumwollstoff in der gleichen Größe
Stanzösen ca. 10 mm Durchmesser
Farblich passende Baumwollkordel
Nähgarn in hellbraun
Nähmaschine
kip Tapetenband 309
Alter Joghurtdeckel zum Farbenmischen
Büroklammern

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Die Ki-Sign Bügeltransfer hat eine Schutzfolie, die man als solche erst mal nicht erkennt. Es ist immer die buntere Seite. Das heißt, dass die matte Seite aufgebügelt wird und nach der kompletten Auskühlung kann diese dicke Schutzfolie abgezogen werden. Das zeige ich Euch später noch mal. Zuerst  werden die Teile – hier das Bandana und der Ausguck seitenverkehrt auf  die Rückseite aufgelegt, abgezeichnet und ausgeschnitten. Bitte etwas größer schneiden als eingezeichnet wurde.

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Die Schablone rundherum (und nicht so, wie ich es nur an den Ecken gemacht habe) mit dem Tapetenband auf ein Korkstoffstück festkleben. Dieses Tapetenband lässt sich besonders schonend wieder abziehen, so dass der Korkstoff nicht beschädigt wird.

Ein Paar Kleckse Farbe auf den Joghurtdeckel geben, mit dem Schwämmchen aufnehmen und vorsichtig über die Schablonen tupfen. Die Farbtupfer ruhig ein bischen übereinander mischen – das macht den Farbauftrag abwechslungsreicher. Die Bereiche, wo später die Folie aufgebügelt wird, möglichst aussparen.Sofort nach dem Auftag die Schablonen entfernen und gleich mit Wasser und einem kleinen Schwamm wieder säubern. Auf einem Küchentuch liegend trocknen lassen.

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Ist die Farbe gut getrocknet werden die ausgeschnittenen Elemente mit der matten Seite nach unten auf den Korkstoff gelegt. Bügeleisen auf Stufe 2 erhitzen (kein Dampf), Backpapier darüberlegen und ca. 20 Sekunden mit leichtem Druck aufbügeln. Gut abkühlen lassen.

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Jetzt die Schutzfolie vorsichtig abziehen.

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Jetzt wird genäht. Ihr kennt Eure Maschine sicherlich am besten. Ich habe eine 80er Universalnadel genommen, aber die Stichlänge auf 4 gestellt (fast das längste). Kürzerer Abstände würden den Stoff zu sehr schwächen – an einigen Stellen passiert das schon beim Arbeiten.

Tipp: Auch wenn der Korkstoff die Nutzung einer Stecknadel weniger übel nimmt, als man vermutet. Gerade Strecken lassen sich bestens mit Büroklammern feststecken.

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Ecken so abschneiden, damit beim Umkrempel die Ecken schön ausgearbeitet werden können.

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Jetzt das Innenfutter ebenfalls zusammennähen. Dabei an der Seite eine ca. 10 cm lange Krempellücke lassen, diese wird später zusammengenäht.

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Korktasche umkrempeln, mit einer Pinselstielspitze vorsichtig die Ecken ausformen, Innenfutter nicht krempeln und nun die Teile rechts auf rechts zusammenheften und rundherum nähen.

Sportbeutel_9

Sieht schlimmer aus, als es ist – jetzt wird durch die Öffnung im Futter gekrempelt.

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Krempelöffnung zunähen, den Korkstoff nach ca. 3 cm innen umklappen und noch mal rundherum absteppen. 10 Stanzösen in den Rand einstanzen. Je eine Öse in den unteren Ecken, dabei das Innenfutter nicht mitstanzen. Jeweils ca. 140 cm Kordel abschneiden und von beiden Seiten unter Einbeziehung der unteren Öse einfädeln -so kann der Beutel auch als Rucksack getragen werden.

Hinweis: Es ist sinnvoll, Korktaschen immer zu füttern. Das Futter hängt nur lose in der Tasche und so können Krümmel und  Flusen gut herausgeschüttelt werden.