Ausprobiert: NIO Stempel für Handgemachtes

Von dem neuen individualisierbaren Komplettstempel NIO hatte ich euch ja schon berichtet. Nun konnte ich ihn endlich selber ausprobieren. Dazu muss ich sagen, dass ich Stempel zwar total klasse finde – zum Angucken – aber ich selber eigenlich so gut wie garnicht mit ihnen arbeite. So gesehen bin ich eine Stempelanfängerin und genau für diese soll NIO ja einen leichten Einstieg bieten.

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Da ich im November für meine Bastelgäste gemütliche Nachmittage bei Kerzenlicht und Plätzchen anbiete, kam NIO für die Deko und damit für einen ersten Probelauf –  gerade richtig. Zudem suche ich ja immer noch nach einem Stempel für fast jedes meiner handgemachten Unikate.

NIO_Weihnachtsplaetzchen_ma

An dieser Stelle möchte ich mich bei Carlotta von Royal Posthumus bedanken, die mir das niedliche Kerlchen nebst Accessoires zur Verfügung gestellt hat.

Jeder NIO hat einen einmaligen Code, mit dem ich online meinen ganz persönlichen Stempel konfigurieren konnte. Royal Posthumus verspricht, dass der persönliche Stempel innerhalb von 48 Stunden auf dem Weg gebracht wird. Und Royal Posthumus hält das Versprechen.

Zwar hat es noch ein paar Tage länger gedauert, bis der Brief tatsächlich bei mir eingetroffen ist – das sind jedoch die normalen Postlaufzeiten aus dem europäischen Ausland. Plant also nicht zu knapp mit eurer Stempelbestellung.

Der Stempel ist ein Clearstamp, wie BastlerInnen ihn schon seit Jahren kennen. Clearstamps sind in der Regel aus Silikon und immer leicht klebrig, so dass sie prima auf der glatten NIO-Unterseite haften. Zum Bestücken kann NIO in der Stempelstellung mit hilfe der kleinen schwarzen „Knöpfchen“ arretiert werden. Zum Lösen der Arretierung einfach den Stempel etwas weiter nach unten drücken.

Bevor ihr mit dem Bestempeln eurer Accessoires startet, macht erstmal ein paar Probestempelungen auf Papier – das übt ungemein. Mein Stempelkissen ist satt mit Farbe gefüllt, so dass manchmal einige Buchstaben zusammengelaufen sind. Dann habe ich festgestellt, dass bei mir die Stempel am saubersten gelingen, wenn ich mit der flachen Handfläche gleichmäßig drücke – aber nicht zu kurz. Wie gesagt, ruhig ein paar Probestempeleien machen. Macht doch auch richtig viel Spaß :-).

Naja – und dann stempelt, was das Zeug hält.

NIO_Weihnachtsplaetzchen_1

Tipp: Es kann trotz aller Übung mal vorkommen, das ein Stempel nicht so sitzt, wie ihr es euch wünscht. Bestellt daher die Accessoires in ausreichender Menge, so dass ihr auch mal etwas aussortieren könnt.

Fazit: NIO ist durchaus geeignet, um auch Stempelneulingen zu einem tollen Ergebnis zu verhelfen. Ganz ohne ein bisschen Übung und natürlich auch Konzentration geht es auch hier nicht – aber das finde ich eigentlich selbstverständlich.

Das Konfigurieren und Gestalten des Stempels auf der Online-Plattform war wirklich leicht. Ich habe öfter mal hin- und herprobiert bis mein Stempelmotiv so war, wie ich es mir gewünscht habe. Aber das war gar kein Problem.

Die Accessoires sind richtig gut und sehr hübsch, ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass das Stempeln auf den Servietten so gut gelingt.

Wer schnell einen qualitativ hochwertigen, individuellen Stempel braucht, der ist mit NIO wirklich gut bedient. Bei den vielen Motiven, aus denen ausgesucht werden kann, ist sicherlich für jeden etwas dabei.

Und auf meinem chronisch überfüllten Schreibtisch ist immer noch ein kleines Plätzchen für ihn – er macht aber auch gute Laune.

NIO_Weihnachtsplaetzchen_6

NIO bekommt ihr übrigens hier

Plätzchenrezept für Weihnachten

Jetzt möchtet ihr sicherlich wissen, mit welchen Plätzchen ich meine Gäste überraschen werde. Die Leckerlis sehen unscheinbar aus, machen aber ihrem Namen alle Ehre – sie sind unglaublich lecker. Es ist ein altes Familienrezept – schon meine Oma hat sie jedes Weihnachten für uns Enkelkinder und natürlich für den Rest der Familie gebacken. Die Vorbereitung ist etwas aufwändiger, aber den Genuss unbeschreiblich!

Ihr braucht:
200 g ganze Haselnüsse
200 g Zartbitterschokoladentafeln
200 g Sultaninen
4 Eier
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
250 g Mehl
1 gut gehäuften Teelöffel Backpulver
Backobladen

Zuerst werden die Haselnüsse und die Zartbitterschokolade zerkleinert. Aber eben nicht gemahlen oder gerieben – sie sollen schon stückig bleiben. Wir haben alles probiert und sind schlussendlich bei der Hammermethode gelandet. Dazu packt ihr die Tafel Schokolade einzeln in ein altes, aber sauberes Küchentuch. Legt dieses Paket auf ein Holzbrett, nehmt einen normalen Hammer aus eurer Werkstatt und hämmert munter drauf los. Nicht zu wenig – dann werden die Stücke zu groß – nicht zu viel – sonst habt ihr Kakaopulver. Genauso verfahrt ihr mit den Haselnüssen – da jedoch nicht die ganze Packung auf einmal kleinhauen – lieber in Etappen arbeiten.

So sollte es aussehen:

Wenn ihr das geschafft habt, ist der Rest ein Kinderspiel:

Eier mit dem Zucker, dem Vanillezucker und der Prise Salz in einer großen Rührschüssel schön schaumig rühren. Hey, ich sagte schaumig, cremig, fluffig. Der Zucker sollte gelöst sein.

Nun das Mehl und das Backpulver hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verrühren. Nüsse, Schokolade und Rosinen mit einem großen Löffel unterrühren.

Wichtig: Ihr müsst unbedingt den Teig mal probieren 😉

Auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech werden nun die Obladen ausgelegt. Ein gehäufter Teelöffel Teig pro Oblade reicht meistens.

Backblech in den auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorgeheizten Backofen in die mittlere Schiene schieben und ca. 20 Minuten backen lassen. Rausholen, auskühlen lassen und mit einer heißen Tasse Schokolade genießen.

Für die vollwertige Variante Vollkornmehl (Dinkel geht auch) und Rohrrohzucker nehmen.

Zu guter Letzt: Ich habe NIO und die Accessiores kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Meine Meinung ist davon jedoch unabhängig.

 

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