Creative World 2018 – mein ganz persönlicher Bericht

Hallihallo – hier bin ich wieder. Mittlerweile wieder fit – die Regenerationsphasen dauern ja auch immer länger :-).

Zeit für einen gemeinsamen Bummel über die diesjährige Creative World in Frankfurt. Bitte seht mir die Bildqualität nach – es sind viele Handyfotos – es geht kaum anders…

Die Creative World ist eine der weltweit größten Fachhändlermessen im Bereich DIY und Basteln. Hier findet ihr alles, was des Bastlers Herz begehrt und damit auch die aktuellen Neuheiten der Branche. An vier Tagen können Fachhändler sich über die neuesten Trends informieren und natürlich auch das Material für die nächste Saison ordern.

Jetzt aber los:

Um Kakteen kommt ihr in diesem Jahr nicht herum, wenn ihr auf stylische Deko steht. Ob bemalt, gemalt, genäht, modelliert oder zusammengesteckt – Kakteen bringen es.

Überhaupt sind Grünpflanzen ein ganz heißes Thema. Exotisch, großblättig werden sie überall drauf gemalt oder geklebt.


Fast schon ein Gegentrend sind Minigärten und Miniaturen also quasi die Puppenstuben für große Mädchen :-). Fast jeder große Hersteller hat absolut niedliche Minis im Angebot. Hier seht ihr Beispiele von efco, Rayher und Creative Company.

Ob einfach nur auf der Fensterbank oder als Dekoration zur Hochzeit, zu Weihnachten, zum Geburtstag oder einfach nur zum Sammeln. Wer keinen Minigarten stellen kann, der gestaltet einfach einen Rahmen.


Immer noch im Trend Veganes Leder (stafil) – hier in Kombination mit Korkstoff oder auch Washy Paper (renkalik) oder Leather Paper (Creative Company) genannt. Das Prinzip ist überall dasselbe: Es ist eine Art Kunstlederpapier, das wie echtes Leder aussieht, waschbar ist und bemalt, bestempelt und gefärbt werden kann. Hier habe ich das mal ausprobiert.

Ich habe mich total darüber gefreut, dass es neben der sonst üblichen Farbtöne nun von Creative Company auch einen schönen Grünton gibt. renkalik hat auch einen wundervollen Rotton, doch leider konnte mir die Dame nicht sagen, wo ich das denmächst kaufen kann *tiefseufz*


Wer es gerne etwas verspielt mag, der ist mit Moosgummi, Bastelfilz und Bändern gut bedient. Dieses witzigen Figürchen heißen Fofuchas und werden normalerweise ganz aus Moosgummi gemacht. Mir persönlich gefallen die Varianten mit Bastelfilz jedoch viel besser.

Das gute alte Moosgummi wird jetzt so richtig in Form gebracht. Dazu erhitzt man ein Moosgummistück am Bügeleisen und presst es in diese Blütenform. Schön ist auch das gemusterte Moosgummi. Die gleichen Muster gibt es übrigens auch als Bastelfilz – ich habe sie fast alle. Alle Produkte von stafil.

Bleiben wir noch etwas an diesem Stand:

Vor Weihnachten erreichte das Sockenfigürchen-Basteln einen Höhepunkt. Zahlreiche Wichtel und Schneemänner erblickten das Licht der Welt und bald kommen sicherlich die ersten Osterhasen. Praktischer Weise bieten die Bastelhändler demnächst Baumwollloops in vielen Farben und Varianten an. Die gehen bestimmt auch prima zum Pullover nähen als Bündchen.

Wenn man so auf der Messe unterwegs ist, fallen einen auch immer wieder Modelle für die ein oder andere Freundin ins Auge. Diese Schrumpffolien liebt eine gute Bastelfreundin von mir.

Roemische_Sandalen

Der Sommer kann kommen – selbstgestylte Sandalen sind angesagt!


Bei Rico und Rayher standen alle Zeichen auf Party. Ob Hochzeit, Geburtstag oder einfach nur mal so – für jede Festlichkeit gibt es die passenden Accessoires.


Hört mal wer da hämmert: ImpressArt ist ein spannendes Konzept für individuellen Schmuck aus Metall. So könnt ihr Namen, Zeichen oder Motive auf verschiedenen Metallobjekte hämmern – Fachbegriff: Punzen. Armbänder, Ringe, Ketten- oder Schlüsselanhänger können damit wirklich ganz einfach kreiert werden.

Ich liebe ja Komplettsets. Und dieses Angebot ist super durchdacht, sieht auch einfach gut aus – verpackungstechnisch – und man bekommt alles aus einer Hand: Die Blanks,  die Werkzeuge, Alphabete in verschiedenen Schrifttypen sowie ganz viele tolle Stempel für Texturen oder Muster.


Mit dicker Wolle stricken oder häkeln – das ist hyggelig. Zumindest sieht sowohl die Wolle als auch die Strick- und Häkelnadeln beeindrucken aus – was meint ihr?


Jetzt seid ihr mit mir ein wenig über die Messe geschlendert. Für die Einzelhändler ist das echte Schwerstarbeit. Nicht wenige HändlerInnen saßen zur Mittagszeit geschafft auf dem Boden um die Imbissstände herum, weil einfach kein Sitzplatz mehr frei war. Produkte finden, vergleichen, bewerten und kalkulieren macht niemand mal eben so. Jeder Händler muss überlegen, was aus dem jeweiligen Kundenkreis wohl gefallen könnte, was als Trendmaterial unverzichtbar ist. Sie probieren selber aus, schauen bei Vorführungen zu, lassen sich Techniken ganz genau erklären und das unter den üblichen Messebedingungen: Schlechte Luft, viele Menschen, Lärm und Zeitdruck.

Daher mein Appell an euch:
Kauf bei eurem Fachhändler – gerne auch online. Verhindert damit, das dieses ganze Wissen, der Service und die Freude am Basteln zu gunsten digitaler Algorithmen verschwindet. Und bitte fragt euch, ob billig wirklich immer nur gut ist.

 

 

 

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