Kühlschrankmagnete: Von kinderleicht bis kunstvoll

Ich weiß ja nicht, wie es bei euch ist, aber an meinem Kühlschrank hängen etliche wichtige und weniger wichtige Zettelchen und befestigt sind sie natürlich mit einem Magnet.

Seit einiger Zeit haben wir einen schönen neuen Kühlschrank und ich mochte die alten, einfachen Magnete einfach nicht mehr sehen. Also habe ich mir ein paar neue Kühlschrankmagnete gemacht.

Nachfolgend stelle ich euch gleich drei verschiedene Methoden vor, mit denen man Kühlschrankmagnete basteln kann:

  • Basteln mit Ausstechformen (sehr gut geeignet für Basteln mit Kindern)
  • Einfache Formen selber machen, aus der Masse ausschneiden und mit Texturen versehen
  • Kunstvolles Relief als Kühlschrankmagnet

Auch diese Kühlschrankmagnete sind aus PappArt Paper Clay – weil es mir im Moment so unglaublich viel Spaß macht, damit zu basteln.

Ich nenne die Produktnamen und verlinke die wichtigsten Materialien in befreundete Online-Shops. Also ist das hier wohl Werbung. Unaufgefordert und unbezahlt. *schnief*

Hier ist das Material, dass ihr braucht

Meine Materialliste

Kühlschrankmagnet mit Ausstechformen basteln

Wie rollt man PappArt Paper Clay am besten aus?

Die Antwort: Zwischen zwei Schichten Frischhaltefolie. Entnehmt eine gute Menge PappArt Paper Clay aus dem Eimerchen. Knetet die Masse etwas durch und drückt sie auf ein Stück ausgebreitete Frischhaltefolie ziemlich platt. Dann legt ihr die zweite Folie darüber und rollt mit dem Nudelholz los.

Tipp: Legt die Frischhaltefolie nach Gebrauch einfach in das PappArt Paper Clay Eimerchen, dann könnt ihr sie immer wieder gebrauchen.

Möchtet ihr, dass die ausgerollte Schicht gleichmäßig dick ist, legt ihr neben eure Masse Stöckchen in der gewünschte Stärke und rollt darüber aus.

Was muss man beim Ausstechen beachten?

Zum Ausstechen lasst ihr einfach die Folie darüber liegen. Ich habe mich für ein Teeservice entschieden – in Anlehnung an Alice im Wunderland – außerdem passt das Thema prima in die Küche.

Mit Hilfe der Folie lassen sich die Formen ganz leicht lösen. Ich habe die Ränder mit einem feuchten Pinsel geglättet. Nun werden die Formen gut trocknen gelassen – das dauert durchaus ein paar Tage – immer mal wieder umdrehen, damit die Form gleichmäßig trocknet.

Da die getrockneten Formen sehr saugstark sind, habe ich sie alle mit Gesso grundiert. Nun kann gemalt werden. Die Izink Tinten von Aladine sind dafür bestens geeignet. Sie trocknen wasserfest auf, lassen sich aber mit Wasser verdünnen, so dass auch lasierend – also mit dünnen Farbschichten übereinander gemalt – gearbeitet werden kann. Sie trocknen matt auf (bis auf die Metallicfarben – die natürlich nicht). Daher habe ich die fertigen Formen noch mal mit Klarlack behandelt – von beiden Seiten.

Zum Abschluss werden die Augen und der jeweilige Magnet mit Silikonkleber (2-Komponentenkleber geht auch – hatte ich nur gerade nicht da :-)) aufgeklebt.

Fisch geht eben immer – maritime Kühlschrankmagnete

Vorzeichnungen der Fischformen

Schnappt euch ein großes Blatt etwas festeres Papier und malt einfach drauf los – nur nicht nachdenken. Die Fischumrisse, die mir am besten gefallen haben, habe ich ausgeschnitten. Verzichtet jedoch auf zu kleine Details.

PappArt Paper Clay wie oben beschrieben ausrollen. Diesmal solltet ihr auf jeden Fall eine etwas dickere, gleichmäßige Schicht ausrollen.

Die ausgeschnittenen Formen auf die Knetmasse legen und mit einem scharfen Messer vorsichtig umranden und damit ausschneiden. Formen aus dem Rest lösen – so wie beim Plätzchen backen und die Ränder leicht nachmodellieren und mit einem feuchten Pinsel oder Finger glatt streichen.

Diesmal habe ich die Wackelaugen direkt in die Masse eingedrückt und mit Luftpolsterfolie, Strohhalmen und dem Modellierholz Muster in die Fische gedrückt. Aus 1 mm Aludrahresten habe ich abgeschnittene Stücke weit in die Masse hineingedrückt.

Jetzt wieder alles gut trocknen lassen und danach mit Gesso grundieren. Es kann vorkommen, dass sich der Draht löst, dann einfach mit einem Hauch Silikonkleber ankleben.

Genau wie bei den Kühlschrankmagneten „Teegesellschaft“ habe ich die Fische mit der IZINK Pigmenttinte bemalt. Diesmal habe ich die Farben mit einem wässrigen Pinsel aufgenommen und ineinander verlaufen lassen. Kleckst einfach los und probiert aus.

Zum Abschluss mit einem weißen Stift Pünktchen und Kringel malen, mit Klarlack lackieren und den Draht in Form biegen.
Nach einer Idee von Clarissa Hagenmeyer

Vintage-Kühlschrankmagnete im Aquarell-Look

Genau wie bei den Fischen, habe ich auch hier zuerst die Formen auf Papier vorgemalt. Ich wählte Gesichter mit einem Hauch anno Dazumal :-). Die Umrisse wieder ausschneiden, auf den gleichmäßig dicken ausgerollten PappArt Paper Clay legen und mit einem scharfen Messer ausschneiden. Auch hier die Schnittkanten glätten.

Elemente wie Hutkrempe, Schleife, Haardutt oder die Nasen werden erst nachträglich mit zusätzlicher PappArt Paper Clay Masse aufgesetzt. Dazu genau wie beim Töpfern die Ansatzstellen etwas aufrauhen, damit die Elemente halten.

Die Ansätze glattstreichen und mit dem Modellierholz weitere Einzelheiten eindrücken.

Diesmal habe ich ich die getrockneten Formen mit Aquarell-Grundierung gestrichen. Mit Aquarellfarben habe ich dann die Gesichter bemalt. Lediglich die Augen wurden mit einem dünnen, wasserfesten Fineliner gemalt.

Auch diese Formen habe ich mit Klarlack geschützt. Diesen sollten ihr jedoch diesmal nicht streichen, sondern vorsichtig tupfen, damit die wasserlösliche Aquarell-Farbe sich nicht anlöst und eurer Werk verwischt.

Hier seht ihr noch mal alle Kühlschrankmagnet – Varianten

Welche gefallen euch am Besten?

Und was ich mit diesen alten Pinseln gemacht habe, das zeige ich euch im nächsten Beitrag.

Also folgt meinem Blog, damit ihr immer auf dem Laufenden seid!

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