Resteverwertung: Schmuckanhänger aus Powertex

Nach meinen Powertex-Workshops bleiben immer mal wieder Reste der mit StoneArt erstellen Knetmasse übrig. Zwar lässt sie sich ziemlich gut in verschlossenen Dosen aufbewahren, aber oft dauert es schon eine Weile, bis ich an dem nächsten Powertex-Projekten arbeite und dann ist sie doch irgendwann hart.

Dieser unbeschreiblich weibliche Schmuckständer ist
auch ein Powertex-Workshop-Angebot von mir!

Was also tun mit der restlichen Powertex-Knetmasse?

Das reicht schon für tolle Schmuckstücke

Wie ihr die tollen Ammoniten mit Powertex-Knetmasse macht, könnt ihr in diesem Beitrag lesen.

Achja, dies ist auch Werbung – Werbung für mein Powertex-Workshopangebot (nur falls mal jemand fragt) :-).

Welche Farbe eure Powertex-Knetmassenreste hat, ist übrigens völlig egal, denn nach dem Trocknen haben in diesem Fall alle Teile mit Gesso schwarz bemalt. Natürlich könnt ihr auch die Originalfarbe belassen oder ihr mischt die Farbtöne zu einer interessanten Marmorierung.

Auf dem Foto seht ihr die Kettelstifte. Diese schiebt ihr vorsichtig nach dem Entformen der Amoniten in die noch feuchte Knetmasse. Ich habe mit der großen und mittleren Form gearbeitet.

Sind die Ammoniten nach einigen Tagen getrocknet, werdet ihr feststellen, dass die Kettelstifte leicht wackeln (aber eigentlich nicht herausgehen). Das ist nicht schlimm. Dazu noch später etwas.

Nach der Rundumgrundierung mit Gesso (oder auch nicht) bemalt und betupft ihr die Schmuckform mit den Metallicfarben /-pigmenten nach eurer Wahl. Nehmt immer mehrer Töne, das macht das Farbbild lebendiger.

Jetzt kürzt ihr den Kettelstift etwas ein und formt mit einer Rundzange eine großzügige Öse.

Jetzt wird es heiß – arbeiten mit dem Lötkolben…

… nicht nicht wirklich schwer. Ihr dürft den Lötzinn (und natürlich den Lötkolben) nur nicht mit den Fingern anfassen, denn der wird richtig heiß. Nehmt also eine Zange oder eine Pinzette und haltet die heiße Lötkolbenspitze direkt an den Lötzinn und das Ganze wiederrum direkt über die gebogene Öse.

Wie jetzt – ihr braucht gerade eine dritte Hand …

… und habt keinen Löt-Ständer? Ich habe zwei kleine Deckelgläser (ehemals Marmelade drin) genommen. Es gingen aber auch zwei Steine. Also alles, wo man den Ammoniten zwischenstellen kann, so dass der heiße Lötzinn darauf tropfen kann.

Es ist etwas daneben getropft!

Ist nicht so schlimm, solange es nicht auf eure Hand oder auf die Lieblingstischdecke getropft ist. Deshalb das Holzbrett. Davon könnt ihr den Lötzinntropfen gut lösen – sieht übrigens gut aus – so ein Klecks Lötzinn…

Jetzt habt ihr also einen oder mehrere kleine Knubbel Lötzinn neben der Öse. Die schmelzt ihr jetzt wieder mit der Lötkolbenspitze an und schiebt mit eben jener Spitze das flüssige Metall an die Öse. Damit verschließt und sichert ihr die Öse, die dann auch nicht mehr wackelt :-).

Hier braucht ihr keine Halterung mehr. Nehmt den Ammoniten einfach in die Hand.

Hier noch mal das Foto von oben, achtet jetzt auf die Öse!

Jetzt kommt der Teil, der richtig Spaß macht: Hemmungsloses Lötzinn-Klecksen, Ziehen und Schieben. Ihr werdet schnell mit der Handhabung des Lötkolbens Übung bekommen.

Wenn euch der Zinnverlauf gefällt, könnt ihr die Form auskühlen lassen.

Die Powertex-Form wird ebenfalls ziemlich warm (aber nicht richtig heiß). Das Powertex kann es eigentlich ab. Wenn ihr aber unsicher seid, macht einfach längere Pausen zwischen den Löteinsätzen.

Hier habe ich einen Svarowski Glasstein eingelötet – geht auch.

Zu guter Letzt betupft ihr die noch recht blanken Lötstellen mit schwarzer Acrylfarbe oder Gesso und wischt sie sofort mit etwas Klopapier wieder ab. Dadurch gelingt die leichte Patina auf dem Zinn.

Noch ein paar Beispiele:

Und nun viel Spaß beim Ausprobieren!

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